- Für wen?
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Die Tests CardioScreen-Kardiomyopathieund CardioScreen-Präventionsind für Personen indiziert, in deren Familie es mindestens einen Fall der folgenden Erkrankungen gibt:
- plötzlicher Herztod (auch plötzlicher Kindstod)
- Herzinsuffizienz oder Herztransplantation, die auf ein erblich bedingtes kardiales pathologisches Substrat hindeutenSinnvoll ist auch die Untersuchung der Angehörigen von Opfern von Unfällen nach Unwohlsein, zum Beispiel während der Autofahrt. So kann beurteilt werden, ob das Ereignis auf eine Synkope oder plötzlichen Herztod zurückzuführen ist.
Die Stammbaumanalyse in Kombination mit dem genetischen Screening kann hier Informationen über die Vererbungsmodalitäten der erblich bedingten Kardiopathie und über ihren Penetrationsgrad bei den unterschiedlichen Familienmitgliedern liefern.
Das Screening ist außerdem sinnvoll als Präventionsinstrument in folgenden Fällen:
• Junge Menschen (unter 40 Jahren) mit einer idiopathischen kardialen Symptomatik
• Leistungssportler auf Amateur- oder professionellem Niveau, auch ohne familiäre Vorbelastung
• Kinder und Jugendliche mit einem Krankheitsbild, das auf QT- oder Herzrhythmusstörungen hindeutet - Was wird diagnostiziert?
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CardioScreen-Prävention für plötzlichen Herztodist ein diagnostischer Test, bei dem anhand einer mehrfachen genetischen Analyse die Wahrscheinlichkeit von mit plötzlichem Herztod assoziierten Mutationen sine materia beurteilt wird.
CardioScreen-Kardiomyopathieist ein diagnostischer Test, bei dem anhand einer mehrfachen genetischen Analyse das Vorhandensein von mit erblich bedingten Kardiomyopathien assoziierten Mutationen beurteilt wird.
Mit den beiden Tests können anhand einer Analyse ihrer DNA also Patienten mit einem genetischen Risiko für potenziell tödliche kardiale Ereignisse identifiziert werden.